103-Die Aufseher

oben: DIE AUFSEHER, Wvz. 65/02, ÖL/Hf., 81x110 cm, Toronto
Bei den Angaben im Wvz = Werkverzeichnis handelt es sich um Listung in
 der Monografie ANNEMARIE WIESER - LEBENSRÄTSEL, Seiten 91 - 96
und das Wvz. endet mit dem Jahr 2002
unten: FAMILIENTIER AUF SEINEM STERN, Wvz: 64/04, Öl/Lwd., 102x78 cm, Toronto

99-Familientier auf seinem Stern
Logostreifen Internetkunstkaufhaus blau-schwarz

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zz-Wieser-Portät

oben Mitte: ANNEMARIE WIESER in ihrem Atelier in Reinharz
unten: FAMILIENBINDUNGEN ,Wvz.69/03; Öl/Lwd/Ktn. 46x61 cm, Toronto

Annemarie Wieser-Familienbindungen_1969_bxh_61x46_ÖlLwd_Toronto-fibk

 

ANNEMARIE WIESER
1922 Frankfurt / Oder  2015 Bad Schmiedeberg
Malerin und Buchautorin

Annemarie Grütter wurde 1922 als Tochter des Philo- und Theosophen Friedrich Grütter in Frankfurt / Oder geboren. Ein Jahrzehnt später wurden die frühen Schriften ihres Vaters im III. Reich durch die National- sozialisten verboten und er wurde zeitweise inhaftiert oder zwangsweise in psychiatrischen Anstalten isoliert.
Eine nicht alltägliche Jugend für Annemarie. Den Krieg ertrug sie mit ihrer Schwester und Mutter in Berlin bis bei der Zerbombung der Stadt auch ihr Zuhause vernichtet wurde und es sie ins Erzgebirge verschlug.
Nach Kriegsende 1946 ein erster Lichtblick für die Familie; als die Flüchtlinge mit ihrer wenigen Habe im fränkischen Erlangen untergekommen waren, wurde mit Genehmigung des amerikanischen Militärgouver- nement in Deutschland die 1. Auflage der Evangelien- Harmonie des Vaters veröffentlicht und Annemarie konnte ihr Studium in Erlangen beginnen, das bis zur Währungsreform 1948 dauerte.
Danach arbeitete sie bei Siemens und heiratete den Diplomingenieur Hans Wieser und setzte in Karlsruhe ab 1951 ihr Kunststudium fort bis sie 1954 mit ihrem Mann nach Toronto in Kanada auswanderte Sie.ver- vollständigte dort ihr Können in den Jahren von 1956 bis 1960 und schloss am Ontario College of Art ab. Um viele Erfahrungen und Erlebnisse reicher kehrten die Wiesers zwanzig Jahre später nach Deutschland in den rauen Westerwald zurück, wo die Künstlerin bis 2004 ihr Atelier hatte.
.Im gleichen Jahr ist Annemarie Wieser 85 jährig quer durch Deutschland umgezogen. Sie hat ihr Atelier in Pleckhausen aufgegeben, den Westerwald verlassen und ist nach Bad Schmiedeberg in die Nähe des Wasserschlosses Reinharz gezogen, sie hat sich hier ein Haus - ähnlich einer Datsche- gekauft und ein neues Atelier zusammen mit Katzen, Hasen, Hund und Chinchilla eingerichtet.
Dieser Text wurde mit Genehmigung des Autors Axel-Aleander Ziese entnommen aus dem www.lex-art-webkat.de von 2010 und weiterhin von ihm ergänzt :
Für Annemarie Wieser und ihre Generation, die in einen Stilpluralismus unbegrenzter Ausdrucksmöglich- keiten hineinwuchsen, wurde das erste Kriterium, das Auskunft zum jeweiligen Zeitabschnitt geben kann, die stilistische Richtung, die sie einschlugen; impliziert mit der Neigung zu bestimmten Gattungen und Motiven wie auch der Wahl der Vorbilder.
Mit persönlichen Chiffren und eigenem Motivschatz hat Annemarie Wieser ein Tagebuch inneren Erlebens in Bildern von besonderer Farbexplosivität aufgezeichnet und von den künstlerischen Grundlagen der Zeit aus- gehend, formulierte die Malerin oft mit erfundenen Bildvokabeln ein Psychogramm ihres spezifischen, weiblichen Empfindens, auch der Einsamkeit und dem Ausgeliefertsein an eine absurde Welt. So sehr sich bei ihr im Surrealistischen eine farbliche Parallelität zur Wiener Schule zuweilen findet, bleibt die Darstellung des Menschen in und mit seinen individuellen Bestimmungen ihr Zentralthema durch die Jahrzehnte des gesamten Oeuvres. Am 9.10.2015 verstarb Annemarie Wieser nach kurzer Erkrankung infolge eines Unfalls.
Sie gehört zu den Malerinnen der Generation, die in den 40ern und zum Beginn der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts (nach dem II. Weltkrieg) in ihrer Berufung bildende Künstlerin zu werden, noch beengt wurden von althergebrachten Vorstellungen, die sich auf weibliches Künstlertum bezogen, Hypothesen und Prognosen, was sie nicht leisten könnten, eben weil sie Frauen wären. Diesen Trugschluss widerlegte Annemarie Wieser mit ihrem Gesamtwerk von sechs Jahrzehnten vehement, letztmals 2015 mit ihrer Teil- nahme am
Champion-Turnier MEISTER BILDENDER KÜNSTE, das sie als Champion auszeichnete.
 

CT17-AW-Lebensspirale_1994_Ölhf_bxh70x100-fibk
CT17-AW-Frau lesend mit Stilleben 1986_ölLwd_bxh_60x50_Horhausen-fibk
CT17-AW-3 Scheiben Brot_2002_bxh_80x60_ÖlLwd_Horhausen-fibk

Oben: DREI SCHEIBEN BROT, Wvz.02/03, Öl/Hf. 60 x 80 cm, 2002
links: LEBENSSPIRALE, Wvz. 94/30, Öl/Kt., 100 x 70cm, 1994

links unten: FRAU LESEND MIT STILLEBEN, Wvz.N0/86, 50 x60 cm, 1986
unten: FAMILIENNEST, Wvz.94/01, ÖlHf. 52 x 52 cm, 1994

AW-Familiennest_1994_öhf_dxh_52x52_fibk

Die durch das IKKH verkäuflichen Kunstwerke können nach
 tel. Absprache 03492 572 327 im InterneKUNSTkaufhaus am
 Kunsthof Schloss Reinharz besichtigt werden.

Der Verkaufsstatus von Kunstwerken dieser Präsentation ist in der Rahmenfarbe erkennbar.  Werke mit dunkelgrauen Rahmen befinden sich in
Sammlungen oder sind im Privatbesitz. Die verkäuflichen Exponate haben hellgraue Rahmen und
auf Mailanfrage an
mail@khsr.de wird der Verkaufspreis übermittelt. Unverkäufliche Gemälde sind mit weißen Rahmen abgebildet
 

ikkh-Wieser-Inspiration_1959,1960_bxh_50x70_ÖlMalpappe_-fibk
ikkh Wieser-Fütterung der Tauben_1987_LöHf bxh-50x60_Horhausen-fibk ikkh Wieser Frau mit großem Rosenstrauss_2001_bxh_50x60_ÖlLwd_Plexkhausen-fibk

Oben links: INSPIRATION, Wvz. 60/01, Acryl a.Mp., 70 x 50 cm, 1960. Mitte: FÜTTERUNG DER TAUBEN, Wvz. 87/01, Öl/Lwd. 60 x 50 cm, 1987. Rechts: FRAU MIT GROSSEN ROSENSTRAUSS, Wvz .00/01, Öl/Lwd. 60 x 50 cm.
Unten links: ROSENBOUQUET MIT LILIEN, Wvz. 97/17,Acryl Hf., 60 x 50 cm, 1997. Mitte:THROUGH THE LOOKING GLASS, Wvz. 00/NO, Öl/Lwd. 50 x 60 cm, 2000 ; rechts: GLADIOLENGESANG, Wvz, 94/08, Öl/Kt.70 x 50 cm, 1984.

ikkh Wieser-Rosenbouque mit Lilien_1997_bxh 50x60_Pleckhausen-fibk
ikkh Wieser-Throug the looking Glass_2000_bxh_50x60_ÖlLwd_-fibk
ikkh-Wieser Ein Gladiolengesang_1994_bxh_50x70_ÖlHf_fibk
CT17-AW-Mein kleiner Genius_1971_bxh_71x61_ÖlHf_Toronto-fibk
ikkh Wieser-Alter Mann mit Aufenklappe_1996_Ölhf_bxh_50x60-fibk
ikkh Wieser-Perseus mit Gorgonenhaupt_1965_bxh_46x61_ÖlHf_Canada-fibk

Oben links: PERSEUS MIT GOGONENHAUPT, Wvz. 65/03, Öl/ a.Canad.ArtColor. 62 x 46 cm,1965, Toronto. Mitte: MEIN KLEINER GENIUS, Wvz.71/01, Öl/Hf., 61 x 71 cm,1971 Toronto. Rechts: ALTER MANN MIT AUGENKLAPPE, Wvz 96/No, 50 x 60 cm, 1996
 

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